Musigstube
Und wie immer: Nach der letzten Stubete ist vor der nächsten Stubete. Also schauen wir zurück auf den Anlass vom 6. März, welchem wir, wie immer erwartungsvoll und aufgeregt, entgegen blickten. Wie viele Musizierende und Singende finden den Weg ins schöne Gfänn? Wie viele Zuhörende möchten den Abend mit uns verbringen und geniessen? Aus gesundheitlichen Gründen kamen tatsächlich etwas weniger Musizierende. Wir wünschen ihnen ganz gute Genesung und hoffen, sie an der nächsten Stubete wieder herzlich begrüssen zu können. Zuhörende füllten unsere Stube so wie immer. Ein Durchkommen für unser 'Frölein' war zum Teil eher schwierig. Was aber genau niemanden störte. Schön, dass so viele liebe Menschen zu uns gekommen sind.
Ein ganz herzliches und grosses Dankeschön all den lieben Menschen welche wir in unserem Zuhause begrüssen durften. Den Gästen, den Helfern an der Kasse (Alice und Edi), in der Küche (Charlotte), Theo (dem Mann für überall und nirgends) und im Service (Sonja mit Hilfe von Alice).
Nur Euch allen, MusikerInnen, SängerInnen, ZuhörerInnen und quasi Personal ist es zu verdanken, dass ein solcher Anlass immer wieder zu einem unvergesslichen Abend wird. So freuen wir uns bereits wieder auf das nächste Mal. Bis dahin wünschen wir allen eine wunderbare Zeit.
Für uns ist es stets ein wunderschönes Gefühl, so vielen Menschen in unserer Stube mit Musik und einem heimeligen Ambiente Freude bereiten zu können.
Möchten Sie einen Einblick von einem solchen Anlass in unseren Stuben? Dann gehen Sie auf Galerie und wählen dort die Stubete vom 8. November 2024 an. Viel
Vergnügen beim hineingucken.
Doch, wie hat denn das alles angefangen? Meine Mutter und ich spielten ab und an vierhändig Klavier. Manchmal ergab sich daraus ein harmonisches Duett, manchmal auch ein ungewolltes Duell.
Irgendwann entstand der Gedanke, man könnte, so wie früher Usus, ein quasi Salonkonzert machen. Es wären gleich zwei Fliegen auf einen Schlag: Wir hätten ein Ziel, welches einem durch die nötige
Konsequenz zum Ueben zwingt, zudem könnten wir, als recht gesellige Familie, einmal mehr einfach so ein Zusammensein mit Freunden und Verwandten organisieren. Also kam es zu einem ersten
Musizieren in unserer Stube. Meine Mutter und ich am Klavier, Oliver, unser Sohn, sang und begleitete sich mit der Gitarre, meine Tante, geübte Sängerin, sang das wunderschöne Lied "Oh mein
Papa"....Ja, und meine Vater war stets jene Person, welche sich am meisten über diesen Anlass freute. Sei es wie am Anfang im kleinen Kreis, oder aber so wie es heute statt findet, im doch
wesentlich grösseren Rahmen: Singen, Musik hören, dazu ein Glas geniessen --- das war seine Welt. So führen wir in seinem Sinn diesen Anlass noch gerne lange durch.
Am 28. November 2025 fand unser Salonabend statt. Sechs Klavierschülerinnen und Klavierschüler von Vasil Draganov, sowie zwei Violinistinnen brachten Tasten und Saiten zum tanzen. Allesamt sind sie wettbewerbserprobt mit Auszeichnungen, das heisst, nur in den absolut vordersten Rängen anzutreffen. Mit Chopin, Rachmaninov, Pieczonka und Béla Bartok begeisterten die Musikerinnen und Musiker das Publikum. Dass man aber auch mit dem Schwyzerörgeli und der Singenden Säge klassische Musik spielen kann, wurde unseren Gästen zu Ohren geführt. Selbstverständlich darf in unserem Haus das Akkordeon nicht vergessen werden. Auch damit kam das Publikum in den Genuss von konzertanter Musik.
Vasil Draganov ein grosses Danke, dass er spontan und unkompliziert mit seinen Schülerinnen und Schüler zu uns in die musigstube ins Usserdörfli Gfenn gekommen ist. Wir hoffen, dass wir noch weitere Male das Können von diesen hochbegabten, sympathischen jungen und auch älteren Musikerinnen und Musikern geniessen dürfen.
Ein weiterer Abend zum zurücklehnen und geniessen ist Geschichte. Wir sind überzeugt, dass wir noch viele solche Anlässe, bei welchen Auftretende wie Zuhörende mit viel Freude, Motivation und Enthusiasmus dabei sind, durchführen dürfen.